Gemeindekindergarten
Wurzel Purzel in
Epfenhausen,
Bahnhofstr. 14

Tel.: (08191) 98 50 12
Träger: Gemeinde Penzing
kneipp-wassertropfen
Hinweise zum Datenschutz
 
Unser pädagogisches Konzept


Liebe Eltern,

wir präsentieren Ihnen hier das pädagogische Konzept des Kindergartens Wurzelpurzel, damit Sie einen Einblick in unsere Arbeit gewinnen können.

Sie können hier das Konzept als PDF-Datei (mit Graphiken) herunterladen und auf Wunsch zu Hause ausdrucken oder anschließend den reinen Text durchlesen. Klicken Sie unten auf die gewünsche Version.

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Begrüßungswort

Liebe Eltern,

Kinder sind das wertvollste Gut in unserer Gesellschaft. Ohne sie gäbe es keine Zukunft und jeder von uns wird irgendwann direkt oder indirekt auf sie angewiesen sein. In Zeiten, in denen Generationsverträge nicht mehr standhalten und die Staatsausgaben immer weiter steigen, erscheint es mir außerordentlich wichtig, der kommenden Generation die besten Voraussetzungen für einen gelungenen Start in ein weiterführendes Leben und eine erfolgreiche Verwirklichung ihrer Ziele zu schaffen. Es liegt an uns allen, unseren jüngsten Mitmenschen schon im Kindesalter die optimalen Entwicklungsmöglichkeiten zu geben. Diese Konzeption trägt zusammen mit dem Betreuungspersonal ihren Teil dazu bei, dass unsere Kinder mit allen fünf Sinnen an die Verwirklichung ihres Lebens herangeführt werden. Dies ist ein weiterer Schritt um unseren hohen Qualitätsansprüchen gerecht zu werden und diese noch weiter zu erhöhen. Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien alles Gute und freue mich, Ihre Kinder bei uns begrüßen zu dürfen.

Ihr 1. Bürgermeister Johannes Erhard

Vorwort

Liebe Eltern,
der Kindergartenstart ihres Kindes steht vor der Tür! Sie entlassen Ihr Kind wahrscheinlich zum ersten Mal aus Ihrer Obhut und vertrauen es uns für einige Stunden an. Das ist gewiss kein leichter Schritt für Sie, zumal sie die Einrichtung, das Personal und die Schwerpunkte unserer Arbeit noch nicht kennen. Es ist uns daher ein großes Anliegen Ihnen mit unserer Konzeption und der Öffentlichkeit einen kleinen Einblick in unsere tägliche Arbeit zu gewähren. Auch ermöglicht uns die schriftliche Fassung unserer Konzeption, die Ziele unserer Arbeit immer vor Augen zu haben, Schwerpunkte neu zu überdenken und notwendige Veränderungen einzubringen. Diese Konzeption ist nicht als abgeschlossenes Werk gedacht, sondern sie „lebt“. Das heißt, sie bleibt offen für neue Ideen und Impulse, kann ergänzt und gegebenenfalls erweitert werden. Wir hoffen Sie ein wenig neugierig auf unseren Kindergarten gemacht zu haben und wünschen viel Spaß beim Lesen! Ihr Wurzel Purzel Team

Ziel unseres Kindergartens

„Die Welt nicht nur mit den Augen, sondern mit allen Sinnen erleben und dabei nicht nur mit den Augen, sondern mit dem Herzen zu sehen, denn „das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“ Dieser Satz aus dem Buch „ Der Kleine Prinz“ von St. Exupéry, umschreibt unsere Ziele sehr treffend. Es geht in erster Linie darum, zu lernen, mitzudenken, mitzufühlen und sich mit den anderen zu entwickeln und dabei Konflikt- und Frustrationstoleranz zu lernen! Auch schon Pfarrer Kneipp hat erkannt, dass die Beziehung zwischen Körper, Geist und Seele eine wesentliche Rolle für Gesundheit und Krankheit spielt. Sein Lebenskonzept beruht auf fünf Grundelementen. Die aktuelle Kneippsche Lehre wurde im Sinne von Sebastian Kneipp weiterentwickelt, an den aktuellen wissenschaftlichen Kenntnisstand angepasst und ist heute von der Schulmedizin anerkannt. Das erklärte Ziel dieses Lebensstils ist die Prävention von Krankheiten. Wir wollen kindgerecht an diese Lebensphilosophie heranführen, umso das Bewusstsein zu einer gesunden Lebensweise schon von Kindesbeinen an zu verinnerlichen.

Damit Sie wissen, wer wir sind...
Gemeinde Penzing ?Kindergarten Wurzel Purzel
7.30 Uhr – 13.00 Uhr Dienstag und Donnerstag bis 16.00 Uhr
25 Kinder, 1 Erzieherin / Leiterin 1 Kinderpflegerin
Träger unserer Einrichtung ist die Gemeinde Penzing.

Seit 2001 wird das ehemalige Schulgebäude in Epfenhausen als Kindergarten genutzt. Im Dezember 2012 erhielten wir die Anerkennung als Kneipp Einrichtung. Bei uns werden vorrangig Kinder aus der Gemeinde Penzing und den dazu gehörigen Ortsteilen Epfenhausen, Untermühlhausen, Oberbergen und Ramsach unabhängig von Nationalität, Konfession und Behinderung aufgenommen. Zeitweise geben wir Praktikanten in unserem Haus im Rahmen ihrer Schul- und Berufsausbildung die Möglichkeit praktische Erfahrungen zu sammeln. In die Arbeitsweise unseres qualifizierten Fachpersonals fließen verschiedene pädagogische Ansätze ein, besonders die von Sebastian Kneipp. ?

Was wollen die Kinder von uns?

„ Hilf mir, es selbst zu tun. Zeig mir, wie es geht. Tu es nicht für mich. Ich kann und will es alleine tun. Hab Geduld, meine Wege zu begreifen. Sie sind vielleicht länger, vielleicht brauche ich mehr Zeit, weil ich mehrere Versuche machen will. Mute mir auch Fehler zu, denn aus ihnen kann ich lernen.“ (Maria Montessori) ?

Wie können wir Kinderwünsche erfüllen?

Das Ziel unserer pädagogischen Arbeit umschließt drei entscheidende Erfahrungsbereiche, für welche die Kinder im Sinne eines erfolgreichen Starts ins Leben sensibilisiert werden sollen.

Ich bin ich (Selbstkompetenz)
Jedes Kind soll Vertrauen in die eigenen körperlichen und geistigen Fähigkeiten entwickeln und diese angemessen einschätzen lernen. Auch wenn es Fehler macht oder seine Fähigkeiten noch entwicklungsfähig sind, wird es von seiner Umgebung angenommen.

Gemeinsam sind wir stark (Sozialkompetenz)
Wir verstehen unseren Kindergarten als einen Raum, in dem Platz für jedes Kind unabhängig von Alter, Geschlecht, Religion, Nationalität und gesellschaftlicher Stellung ist. Jedes Kind soll lernen, vertrauensvolle Beziehungen zu anderen Kindern und den Betreuerinnen aufbauen zu können. Im Umgang mit der Gruppe wird die Fähigkeit entwickelt, eigene Emotionen und Bedürfnisse mit denjenigen anderer in Bezug zu setzen, eigene Interessen und die der anderen kennen zu lernen und mit einander abzuwägen. In Konfliktfällen geht es uns darum, gewaltfreie Lösungsstrategien zu entwickeln. ?? ?

Zeig mir was! (Sachkompetenz)
Sinn der Vielzahl der in der Gruppe unternommenen Aktivitäten ist es, Neugierde und Spaß am Spielen, Lernen und gemeinsamen Erleben zu wecken. Jedes Kind braucht Raum und Zeit, um die ihm bzw. ihr eigenen Ausdrucksmöglichkeiten zu entwickeln und zu erweitern. Hierzu gehört die altersgemäße Förderung der Motorik, verbaler wie nonverbaler Kommunikation sowie die Sensibilisierung von Augen, Ohren, Riech-, Schmeck- und Tastsinn. Der Dialog zwischen Erzieherinnen, Eltern – und Kindern – ist uns wichtig. Zu diesem gehört unserer Überzeugung nach auch das gelegentliche ehrenamtliche Engagement der Eltern. Wir orientieren uns bei unserer Arbeit an den pädagogischen Leitzielen des Bayerischen Kinderbetreuungs– und Bildungsgesetzes (BayKiBiG) und des Bildungs- und Erziehungsplans (BEP).

Wie setzen wir das um?
Es ist sehr schwer etwas in Worte zu fassen, was für das Auge unsichtbar ist! Aber wir wollen es wenigstens versuchen! Die Grundlage für unsere Arbeit ist, das ihr Kind sich bei uns wohl fühlt! Damit dies gelingt gilt für uns, dass wir ihr Kind mit seiner Persönlichkeit und seiner Individualität annehmen und respektieren! Erst dann können wir mit den verschiedenen Schwerpunkten unserer Einrichtung ansetzen und arbeiten! Dabei orientieren wir uns an den altersgemäßen Bedürfnissen und Interessen der Kinder im jeweiligen Tagesablauf (§22 Abs. 3 SGB VIII)

Unser Schwerpunkt: Kneippen mit Kindern

Wer war Sebastian Kneipp? Sebastian Kneipp – sein Leben und Wirken


Sebastian Kneipp wurde 1821 im bayerischen Allgäu als Sohn eines einfachen Landwebers geboren. In seiner Kindheit erlebte er Armut und musste früh schwere Arbeit verrichten. Als Hirtenjunge und Weber musste er gemeinsam mit dem Vater für den Unterhalt der Familie sorgen. Schon damals hatte er eine klare Berufsvorstellung: Er wollte Pfarrer werden. Doch Herkunft und Armut der Eltern sowie fehlende Bildung verwehrten ihm anfangs die Verwirklichung seines kühnen Berufs- wunsches. Trotzdem gab der junge Kneipp nicht auf. Tatsächlich fand Kneipp einen Förderer in einem entfernten Verwandten, Kaplan Matthias Merkle. Dieser hatte die Begabung und offensichtliche Berufung des Jungen erkannt und eröffnete ihm die Möglichkeit, seine Schulbildung so weit fortzuführen, dass er mit 23 Jahren in das Gymnasium in Dillingen eintreten konnte, um dort das Abitur zu machen. Es folgten arbeitsintensive Jahre für den ambitionierten Kneipp. Als Tagelöhner verdiente er sich seinen Unterhalt, und nachts lernte er für sein Abitur, das er 1848 bestand. Bald darauf begann er sein theologisches Studium in München und Dillingen. Für die jahrelangen, übermäßigen Anstrengungen und Entbehrungen musste er einen hohen Preis bezahlen: Er bekam Lungenblutungen, heute unter Tuberkulose bekannt. Bald war er so geschwächt, dass die Ärzte jede Hoffnung aufgaben. Doch er kämpfte gegen seine Krankheit und besuchte regelmäßig die Vorlesungen.

Inspiration durch Johann Siegmund Hahn
Eines Tages entdeckte er in der Hofbibliothek in München ein „Wasserbüchlein“, das ihn sofort fesselte. Es war das Buch des Johann Siegmund Hahn, der „Von der Krafft und Würkung des frischen Wassers in die Leiber der Menschen“ berichtete. Mitten im Winter entschloss sich Kneipp spontan, die darin beschriebenen Vorschläge umzusetzen. In diesem Jahr lief er mehrere Male pro Woche den weiten Weg vom Priesterseminar in Dillingen zur Donau. Er tauchte in die eiskalten Fluten, badete, eilte wieder nach Hause und hatte nach mehreren Monaten die Krankheit völlig überwunden. Nach seiner Priesterweihe 1852 hatte Sebastian Kneipp verschiedene Kaplanstellen inne, bis er schließlich 1855 nach Wörishofen kam und dort 1881 die Pfarrstelle erhielt.

Kneipp entwickelte eine ganzheitliche Therapiemethode
Neben seiner Tätigkeit als Geistlicher entwickelte er planmäßig und gezielt das Konzept seiner Wasseranwendungen weiter und widmete sich zunehmend anderen gesundheitsfördernden Themen. Er erforschte die heilende Wirkung von Pflanzen sowie den positiven Einfluss gesunder Ernährung und Bewegung auf den Menschen. Mit seiner innovativen und ganzheitlichen Therapiemethode war er sehr erfolgreich. Er hielt Vorträge in ganz Europa und schrieb verschiedene Abhandlungen, darunter auch die Bücher „Meine Wasserkur“ (1886) und „So sollt ihr leben“ (1889), die heute noch erhältlich sind. 1897 starb Sebastian Kneipp im Alter von 76 Jahren. Seine einzigartige Naturheilmethode hatte zu diesem Zeitpunkt eine Gesundheitsbewegung ausgelöst, die es bis dahin in Deutschland noch nicht gegeben hatte.

Kneippen mit Kindern „Kinder von heute – gesundheitsbewusste Erwachsene von morgen“
Die Lehre nach Pfarrer Kneipp ist heute aktueller denn je! Gerade in der heutigen Zeit, wo Stress, ungesunde Ernährung, mangelnde Bewegung und Leistungsdruck zum allgemeinen Leben gehören, kann man bei Kindern einen Anstieg der chronischen Erkrankungen beobachten. Kneipp hatte schon damals erkannt, dass die Beziehung zwischen Körper, Geist und Seele eine wesentliche Rolle für Gesundheit und Krankheit spielt. Das von Pfarrer Sebastian Kneipp entwickelte System zur Vorbeugung und Behandlung von Krankheiten ist nicht nur ein Heilkonzept, sondern auch ein Lebenskonzept, das auf folgenden fünf Grundelementen beruht:
1. Lebensordnung
2. Wasseranwendungen
3. Heilkräuter
4. Bewegung
5. Ausgewogene Ernährung

Die fünf Kneippschen Elemente

In der ursprünglichen Kneipp-Therapie stellten die Wasseranwendungen das Herzstück dar, das aber schon bald von den vier anderen Elementen ergänzt wurde.

1. Lebensordnung – seelisches Wohlbefinden
„Die Sonnenblumen erwarten am Morgen die Sonne im Osten und bleiben ihr zugewandt, bis sie abends im Westen untergeht.“ Sebastian Kneipp
Die „Kneippsche Lebensordnung“ kann im Bereich der Kinder- erziehung als Streben nach größtmöglicher Ausgeglichenheit und Harmonie für das Kind in der Gesellschaft verstanden werden. Für jedes Kind, unabhängig von seiner Herkunft, Lebensgeschichte und Entwicklung sind insbesondere Liebe, Angenommensein, Zärtlichkeit und Geborgenheit, Zuverlässigkeit, Vertrauen, Anerkennung und Kontinuität wichtig für seine innere Ordnung. Die Betreuerinnen pflegen einen offenen, ehrlichen und vor allem achtenden Umgang mit den ihnen anvertrauten Kindern.

Was unseren Kindern gut tut:
· gezielte Angebote, ausgerichtet am Jahreszeitenkreis 
· gemeinsame Unternehmungen 
· Anerkennung und Lob 
· in der Gruppe am Tun beteiligt sein 
· Entspannungsangebote (Yoga, Massagen etc...) 
· Vertrauen in das Wissen und Können und in das zu Erlernende setzen 
· Ermuntern und Loslassen zu Eigeninitiative bis hin zur aktiven Selbstständigkeit 
· klare Formulierungen – Grenzen setzen

Förderliche Rahmenbedingungen sind: 
· geregelter Tagesablauf: Essenszeiten, Spieleinheiten, Lernangebote 
· ausreichender Ruhephasen während des Tages 
· gezielter und verantwortlicher Medieneinsatz 
· angenehme Atmosphäre 
· gesunde Raumbedingungen 
· regelmäßige Luftzufuhr 
· sinnvoller ökologischer Umgang in der kindlichen Umwelt 
· elementarer Wissenserwerb durch Projektarbeit und Lernangebote 
· Förderung der Sinne und der Kreativität

2. Bewegung, aktive Auseinandersetzung mit der Umwelt

„Untätigkeit schwächt, Übung stärkt, Überlastung schadet.“
Sebastian Kneipp Bewegung ist ein elementares Bedürfnis, das gleichberechtigt neben allen anderen Grundbedürfnissen steht. Bewegung ist entscheidend für die geistige und körperliche Entwicklung und stärkt das körperliche und seelische Wohlbefinden. In der Kneipp- Kindertageseinrichtung wird Bewegung mit positivem Erleben verknüpft und den elementaren Bewegungsformen Vorrang gegeben. Für den Alltag bedeutet dies: 
· konsequent und mit neuem Bewusstsein dem täglichen Bewegungsdrang eines jeden Kindes Rechnung tragen 
· genügend Freifläche mit gut angelegten Spiel- und Bewegungsräumen, Sport und Mehrfunktionsraum schaffen 
· wöchentliche Sportangebote einsetzen 
· viel Bewegung im Freien suchen, bei jedem Wetter

3. Gesunde Ernährung
„Der Weg zur Gesundheit führt durch die Küche und nicht durch die Apotheke.“ Sebastian Kneipp
Circa 80 Prozent aller späteren Krankheiten sind im weiteren Sinne ernährungsabhängig oder wurden durch falsche oder zu viel Nahrung im negativen Sinn beeinflusst. Das ist Anlass genug, in unserer Einrichtung von Anfang an auf eine gesunde ausgewogene, möglichst naturbelassene Ernährung in entspannter, angenehmer Tischatmosphäre zu achten.
Wir orientieren uns an folgenden Punkten: 
· Frischobst, Gemüse, Kräuter, Sprossen, Vollkorn- und Milchprodukte sind unverzichtbar.
· Besonders wichtig ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Wasser, Saftschorlen und Kräutertees werden angeboten. 
· Kinder lieben es, ihre Speisen selbst aktiv zuzubereiten und die Küche als Experimentierfeld und Kreativraum zu erleben. 
· Die Kinder erfahren die Herkunft unserer Lebensmittel, wie sie erwirtschaftet werden, wie man sie aufbereitet, auf was beim Einkauf geachtet werden sollte. Sie erkunden den Nahrungskreislauf. 
Die Ernährung richtet sich an den Vorgaben der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE).

4. Heilpflanzen und Kräuter
„Jahrelang habe ich mehr mit Kräutern als mit Wasser kuriert und damit die schönsten Erfolge erzielt.“ Sebastian Kneipp
Im direkten Umgang mit dem Schatz der Natur wird das Verständnis für Nutzen und Schaden aus der Natur geweckt, das Kind erkennt dabei die Einbettung des Menschen in seine Umwelt. Das Verantwortungsbewusstsein gegenüber der Umwelt und dem eigenen Körper wird unterstützt und gefördert.
Angebote rund um Heilpflanzen und Kräuter: 
· Beobachtungsgänge und Exkursionen zum Sammeln von Kräutern 
· Kräutergarten oder Kräuterbeet anlegen und pflegen 
· Tees herstellen, Teerituale durchführen 
· Kräuter frisch oder getrocknet verwenden 
· Nutzung von Massageölen

5. Wasser – natürliche Reize erleben lassen
„Das natürlichste und einfachste Abhärtungsmittel ist das Barfußlaufen“. Sebastian Kneipp
Durch das Leben in einer technisierten und klimatisierten Umwelt werden viele Lebensfunktionen nicht mehr in ausreichendem Maße trainiert. Zum einen finden wir eine intellektuell- nervöse Reizüberflutung, zum anderen fehlen immer mehr natürliche körperliche Reize wie Sonne, Luft, Wärme, Kälte und Wind, auf die der Körper zur Aufrechterhaltung seiner Abwehrkräfte angewiesen ist. Deshalb bieten Wasseranwendungen Möglichkeiten, Reize und Körperreaktionen konkret zu erleben, auf kindlichem Niveau zu hinterfragen und konkret zur gesundheitlichen Gesamtverfassung beizutragen. Die Umgebung birgt ein großes Angebot an natürlichen Reizen. Das Element Wasser ermöglicht über Erlebnisse, Erfahrungen und Experimentierfreude die Umwelt zu erschließen.

Praktisches Beispiel:
Nur mit warmen Armen, Händen und Füßen ins kalte Wasser!

Kneipp-Muntermacher – das kalte Armbad
So wird’s gemacht: 
· Armbadewanne oder Waschbecken mit kaltem Wasser füllen (ca. 15° C) 
· Beide Arme bis zur Mitte des Oberarms eintauchen 
· Nach 30 Sekunden, oder auch früher, falls es zu kalt wird, Arme rausnehmen 
· Wasser abstreifen und Arme bewegen, bis sie warm werden


Weitere Schwerpunkte

Soziale und kulturelle Umwelt
„Kinder brauchen Wurzeln und Flügel!“ (von Goethe)
Bei uns sind Kinder zum ersten Mal in einer größeren Kindergemeinschaft, wo alle die gleichen Rechte und Möglichkeiten haben. Das sind die Wurzeln für kindgemäßes Erleben von Demokratie. Hierbei wird ein Namensteil unserer Einrichtung erläutert und hoffentlich deutlich, wie wichtig er uns ist. Entdecken von Gemeinsamkeiten und Unterschieden, wechselseitiges Anerkennen von Rechten, eigenständiges Bearbeiten von Konflikten, Ringen um das, was fair ist und was ungerecht ist prägt unsere Arbeit. Aktive, selbstbestimmte und wirkungsträchtige Mitbestimmung, Mitentscheidung und Mitgestaltung (Partizipation), aber auch das Vermitteln von Werten und Brauchtum unserer Gesellschaft ist der wichtigste Bestandteil unserer Arbeit. Erleben wollen wir dies, vor allem in der Freispielzeit, wo die Kinder Ort, Partner, Zeit und Spielmaterial frei wählen können! Hier findet vorwiegend das soziale Lernen statt!
Aber auch bei: 
· gezielten Angeboten (Stuhlkreis) 
· Festen (z.B. Martinsumzug, Sommerfest, Geburtstagsfeiern) 
· verschiedene Projekte (z.B. Keiner ist zu klein zum Helfen!) 
· Aktionstagen (z.B. Ausflüge)

Inklusion
“Was im Vorhinein nicht ausgegrenzt wird, muss hinterher auch nicht eingegliedert werden!“ (Richard von Weizsäcker)
Der Schutz vor Ausgrenzung und Diskriminierung ist oberstes Ziel der Inklusion und wurde in der UN-Behindertenrechtskonvention formuliert. An unserem Bildungs- und Betreuungsangebot dürfen alle Kinder – unabhängig von Behinderung, Herkunft, Religionszugehörigkeit, Geschlecht, Bildung oder sonstigen individuellen Merkmalen teilnehmen. Alle Menschen sind verschieden und alle besitzen Stärken und Schwächen. Wir verstehen unter Inklusion das Prinzip der Wertschätzung und Anerkennung von Vielfalt in Bildung und Erziehung. Wir betrachten Diversität als positive Gegebenheit. Dem liegt die Überzeugung zu Grunde, dass von der Unterschiedlichkeit und Vielfalt jedes Menschen die Gemeinschaft und jede und jeder Einzelne gleichermaßen profitieren. Inklusive Praxis bedeutet für uns, Angebote von vornherein so zu planen, das alle teilhaben können. Um die Teilhabe zu ermöglichen müssen individuelle und kreative Lösungen gefunden werden.

Körper, Bewegung und Gesundheit
“Bewegung ist eine elementare Form des Denkens!“ (Gerd Schäfer) Gesundheitserziehung im Kindergarten geht weit über das Training des Händewaschens und Zähneputzen hinaus. Sie umfasst vielfältige Bewegungsanregungen, gesunde Ernährung ebenso wie die Sorge und den Einsatz für eine gesunde Umwelt! Wie unser Name Wurzel Purzel schon zum Ausdruck bringt, ist uns gerade auch dieser Bereich sehr wichtig und so gibt es extra einen eigenen Raum, in dem die Kinder ihren natürlichen Bewegungsdrang nachkommen können! Außerdem werden angeboten:  Geräte und Turnmaterialien für Kinder  Spiele , Tanzangebote  Naturtage  Kochtage  Schwimmtage  Verschiedene Projekte (z.B. Die kleine Lok, Schwimmkurs, Trau dich Kurs)  Aktionstage (z.B. Besuch im Krankenhaus)

Kommunikation: Sprachen, Schriftkultur und Medien
„Sprache ist ein Verkehrsmittel; so die Eisenbahn Güter von Leipzig nach Dresden fährt, so transportiert die Sprache ihre Gedanken von einem Kopf zum anderen.“ (Wilhelm Oswald)
Kommunikation durchzieht kindliches Handeln überall und jederzeit. Das Aufwachsen der Kinder in einer Mediengesellschaft heißt unter anderem, Bilder und Texte, gesprochene und geschriebene Sprache in hoher Dichte, schneller Abfolge und variierenden Erscheinungsformen zu erleben. Es heißt auch, frühzeitig von Mehrsprachigkeit umgeben zu sein. Sprachliche Bildungsprozesse herauszufordern, ist daher eine umfassende Aufgabe der pädagogischen Arbeit.

Kommunikative Anreize werden bei uns vielfältig angeboten: 
· Gespräche mit einzelnen Kindern oder in der Gruppe 
· das eigene Tun sprachlich begleiten 
· Rhythmus betonte und musikalische Spiele 
· Reime, Verse, Fingerspiele, Geschichten und Bilderbücher vorlesen 
· Geschichten erfinden 
· Spiele spielen 
· Laute und Lautverbindungen differenziert hören 
· Silben hören 
· Malen 
· Buchstaben kennen lernen 
· Englisch lernen 
· Theateraufführungen

Vorkurs Deutsch
„Die Grenzen meiner Sprache(n) sind die Grenzen meiner Welt“ (Ludwig Wittgenstein)
Wir haben nach dem Bayerischen Betreuungsgesetz (BayKiBiG) den Auftrag, besondere Sprachfördermaßnahmen für Kinder mit unzureichenden Deutschkenntnissen vorzusehen. Diese Maßnahme zur Verbesserung der Sprachkompetenz ist besonders für Kinder gedacht, deren Elternteile nicht deutscher Herkunft sind. Implizite Voraussetzung hierfür ist, dass die pädagogische Fachkraft einen solchen besonderen Sprachförderbedarf zuverlässig feststellt. Wir verschaffen uns entwicklungsbegleitend, auch durch Verwendung des Bogens „Sprachverhalten und Interesse an Sprache bei Migrantenkindern in Kindertageseinrichtungen“ (SISMIK), die erforderlichen Kenntnisse über den individuellen Sprachstand der Kinder. Der Vorkurs Deutsch findet in einer Kooperation mit der Grundschule statt.

Kinderbildungs- und Bildnerisches Gestalten
„Nichts ist im Verstande, was nicht zuvor in den Sinnen war!“ (Emilia Reggio)
Bei ihren Versuchen, die Welt kennen und verstehen zu lernen, beschreiten die Kinder ganz eigene Wege und greifen hierbei zu den unterschiedlichsten Mitteln. Indem sie zeichnen, malen, collagieren, mit plastischen Materialien (Ton, Knete, Sand...) oder mit Wasser und Papier experimentieren, setzen sie sich mit ihrer Umwelt auseinander, verarbeiten ihre Erlebnisse und verleihen darüber hinaus ihren Eindrücken neuen Ausdruck. Die Kinder sollen bei uns erste Materialerfahrungen mit Ton, Schere Stiften, Kleister etc., verschiedene Gestaltungsformen kennen lernen und ihrer eigenen Ausdrucksmöglichkeiten bewusst werden. Ganz wichtig ist uns: Jeder malt so gut er kann und das wird anerkannt!

Musik
„Es gibt Bereiche der Seele, die nur durch die Musik beleuchtet werden!“ (Zoltán Kodály)
Musizieren entwickelt bei Kindern nicht nur Feinheiten des Gehörs und Beherrschung von Stimme oder Instrument, sondern hat Wirkungen auf Geist und Seele des Kindes: Musik fördert die kindliche Intelligenz und die innere Ausgeglichenheit. Aus diesem Grund sind bei uns im Kindergarten musische Angebote wichtig, wobei es uns um die Entfaltung der kindlichen Empfindungs- und Ausdrucksmöglichkeiten geht. Ein Mittel dazu ist das Singen. Über die Stimme hinaus kann der ganze Körper als Instrument genutzt werden. Einzelne einfache Instrumente können kennen gelernt werden, um verschiedene Klänge, wie die Stille zu erleben.

Mathematische Grunderfahrungen
„Das Buch der Natur ist in der Sprache der Mathematik geschrieben!“ (Galileo Galilei)
Die Mathematik – ursprüngliche Bezeichnung für Wissenschaft - entstand in der Menschheitsgeschichte aus den praktischen Problemen des Zählens, Messens, Rechnens und aus geometrischen Aufgaben bei Hausbau und Landvermessung. Seit mehr als 2500 Jahren beschäftigt sich die Mathematik mit rechnerischen und geometrischen Ordnungsstrukturen unserer Welt. Mathematische Grunderfahrungen lassen sich im Kindergarten nicht abgelöst vom Alltagsgeschehen und den Fragen des Kindes erarbeiten. Gemäß dem Bildungsverständnis unseres Bildungsprogramms konstruiert sich jedes Kind sein eigenes Bild von der Welt der Zahlen und Mengen und der sich daraus ergebenden Symbole und Ordnungsstrukturen. Für uns im Kindergarten kommt es zuerst mal darauf an, die Freude der Kinder an der Begegnung mit Mathematik zu wecken, und dann wollen wir den Aktivitäten des Alltags einen „mathematischen Stellenwert“ verleihen, indem wir uns z. B. sprachlich präzise aus drücken, nicht etwa: „Wir brauchen für unser Spiel Stühle!“, sondern „Wir brauchen 5 Stühle, für jedes Kind einen!“

Naturwissenschaftliche und technische Grunderfahrungen
„Das Erstaunen ist der Beginn der Naturwissenschaft! (Aristoteles)
Mit all seinen Sinnen erschließt sich das Kind seine Umwelt und es baut darauf erste naturwissenschaftliche Erfahrungen und weiterführende Fragestellungen auf. Viele der „Warum“-Fragen des Kindes richten sich auf naturwissenschaftliche und technische Phänomene. Das Kind nimmt durch Beobachten, Beschreiben, Vergleichen und Bewerten seine belebte und unbelebte Umwelt wahr. Es streift durch die Fachdisziplinen der Biologie, Chemie, Physik und Technik, nach seiner eigenen Logik und ganz nach seinem Interesse. Das Einbeziehen der belebten Welt – der Umgang mit Pflanzen, Menschen und Tieren – ist traditioneller Bestandteil unserer Arbeit. Wobei die Beschäftigung mit Chemie und Physik noch etwas ungewohnt ist, aber immer mehr in Projektarbeit und Aktionstagen Einzug erhält, da dies gerade die Entdeckerfreude der Kinder trifft.

Vorschulerziehung
„Wir machen den Weg frei“
Unter dem Begriff Vorschulalter verstehen wir die Zeit von der Geburt bis zur Einschulung. Damit ist also nicht nur das letzte Jahr vor dem Schuleintritt gemeint. Dennoch ist das letzte Kindergartenjahr für die „Großen“ etwas Besonderes. Sie übernehmen mehr Verantwortung für sich, für andere und erhalten mehr gezielte Angebote. Vor der Einschulung führen wir ein phonologisches Trainingsprogramm zur Vorbereitung auf den Erwerb der Schriftsprache durch. Außerdem bieten wir abgestimmte Projekte zu den verschiedenen Schwerpunkten an! Zusätzlich bahnen wir den ersten Kontakt zur Schule und zu den Lehrkräften an. Im Rahmen einer Kooperation besuchen wir in regelmäßigen Abständen die Schule oder eine Lehrerin besucht uns im Kindergarten. Außerdem nehmen die Kinder einmal jährlich an einem „Schnupperunterricht“ in der Schule teil. „Ziele sind Träume, die wir in Pläne umsetzen; dann schreiten wir zur Tat, um sie zu erfüllen!“ (Zig Ziglar)

Teamarbeit
Qualifizierte Arbeit „hinter den Kulissen!“
Unser Team nimmt regelmäßig an Fortbildungen Fachtagungen und regionalen Besprechungen teil. Diese Veranstaltungen nützen wir zur Reflexion und kontinuierlichen Weiterentwicklung unseres pädagogischen Konzepts. Ebenso sind für uns Teamsitzungen zur Fortschreibung unserer Konzeption unerlässlich. Selbstverständlich verfügt unser Haus über eine gute Ausstattung an aktueller Fachliteratur. Wir überprüfen und aktualisieren die schriftliche Konzeption und unser internes Qualitätshandbuch regelmäßig. So können wir eine hohe Qualität pädagogischer Arbeit sicherstellen.

Was passiert eigentlich an den drei Konzept-Tagen pro Jahr?
Dreimal im Jahr bleibt unsere Einrichtung für einen Werktag geschlossen. Eine wertvolle Zeit für unser Team. Denn an diesen Tagen qualifizieren wir uns gemeinsam in sogenannten Inhouse- Seminaren weiter. Dadurch gestalten wir unsere Arbeit lebendig und aktiv weiter. Sie erfahren natürlich rechtzeitig, wann diese Tage stattfinden. So können Sie die Betreuung Ihres Kindes frühzeitig und verlässlich planen. Einmal jährlich führen wir eine schriftliche Elternbefragung durch. Ihre Meinung ist uns wichtig. Verlässt Ihr Kind unsere Einrichtung, fragen wir Sie selbstverständlich nach Ihrer Zufriedenheit in unserem Hause. Sie leisten einen wertvollen Beitrag zu unserer Qualitätsentwicklung!

Elternbegleitung
Sie, liebe Eltern sind die wichtigsten Bezugspersonen ihres Kindes und dadurch unsere wichtigsten Partner! Gemeinsam wollen wir die Kindergartenzeit ihres Kindes so schön wie möglich gestalten! Deshalb werden wir uns bemühen Ihnen viele Informationen weiterzugeben, um unsere Arbeit so transparent wie möglich zu machen.
Wir bieten Ihnen dazu: 
Elterngespräche 
Elternabende 
Kindergartenpost 
Feste  Ausflüge etc.

Und wir wünschen uns von Ihnen: 
uns zu informieren und zu fragen, wenn Ihr Kind Probleme hat, krank oder traurig ist 
bei Fragen, Unklarheiten oder Sorgen an uns zu wenden 
die Arbeiten Ihres Kindes zu würdigen, nicht abzuwerten 
seine neue Erfahrungswelt zu verstehen und Entwicklungs- schritte zu begrüßen und als Ausgleich, ihm, nach dem Aufenthalt bei uns, besondere Aufmerksamkeit und Zeit zu schenken.

Wir würden uns über eine große Anteilnahme an unserer Arbeit freuen und vielleicht hat der eine oder andere auch Lust, uns mit seiner Mitarbeit im Elternbeirat zu unterstützen. Kooperation und Vernetzung Wer zeigt uns was? Kooperation und Vernetzung mit anderen Stellen zählen heute zu den Kernaufgaben von Kindergärten. Sie ermöglichen unergründliche Hilfestellungen bei der Entwicklung unserer Kinder. Laut § 8a SGB VIII sind wir, als Kindertageseinrichtung auch verpflichtet, Kinder davor zu bewahren, dass sie in ihrer Entwicklung durch den Missbrauch elterlicher Rechte oder eine Vernachlässigung Schaden erleiden. Bei einem Verdacht der Kindeswohlgefährdung sind wir verpflichtet uns Hilfe einzuholen und Kontakt mit dem Jugendamt oder Beratungsstellen aufzunehmen.

In unserer pädagogischen Arbeit unterstützen uns verschiedenen Institutionen: (hier sind einige wichtige genannt) 
Kneippverein Landsberg, Schulen, Kirche, Gemeinde, Landratsamt, Fachdienste (Jugendamt), Verschiedene Ämter, Beratungsstellen, Kindergärten, Gesangsverein, Obst- und Gartenbauverein,  Naturschutzbund, Zahnarzt, Krankenhaus, Hallenbad, Handwerksbetriebe

Schlusswort

Lieber Leser!
Sie sind nun am Ende unserer Konzeption angelangt und können sich somit ein klein wenig mehr vorstellen, wie vielfältig und wichtig die Kindergartenzeit ist! Unser Kindergarten stellt jedoch nur einen kleinen Bestandteil im Leben ihres Kindes dar. Wir sind deswegen auch nur familienergänzend, aber nie familienersetzend. Die entscheidende Prägung erfährt ein Kind in seiner Familie und dies wollen wir so gut es geht unterstützen. Wir freuen uns, dass wir Sie und vor allem Ihr Kind ein Stück des Weges begleiten können und hoffen, dass es für alle eine fröhliche und erlebnisreiche Zeit wird.

Ihr Wurzel Purzel Team

Kneippkindergarten Wurzel Purzel der Gemeinde Penzing, Bahnhofstraße 14
86929 Penzing-Epfenhausen Tel. 08191 / 98 98 80

Impressum
Verantwortlich für den Inhal:t Birgit Geier, Kindergartenleitung
Bahnhofstr. 14, 86929 Penzing- Epfenhausen
info@wurzel-purzel.de | Tel. 08191 / 989880 | Fax 08191 / 989870
Stand 1.12.2017


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